Deine Haut ist in sicheren Händen: So testet Lush Produkte auf Sicherheit und Wirksamkeit
Lass dich nicht von der Hippie-Atmosphäre täuschen, die Lush vielleicht ausstrahlt – hinter unserer Hautpflege steckt seriöse Wissenschaft. Von der Prüfung von Sonnenschutzmitteln an den Hängen des Kilimandscharo bis hin zur Finanzierung innovativer, tierversuchsfreier neuer Testmethoden (NA NAMs, Non-Animal New Approach Methodologies) – unsere Produkte wurden schon immer von Menschen getestet, geprüft und für gut befunden.
Heute umfassen die Produktbewertungen bei Lush tierversuchsfreie toxikologische Untersuchungen, Feedback in Echtzeit von Testpersonen aus dem echten Leben sowie Daten aus menschlichen Zellkulturen. Alles, um dir Produkte anzubieten, die auf soliden Sicherheitsdaten basieren. Wir haben sogar schon die eine oder andere klinische Studie hinter uns.
Der Lush Sicherheitsstandard
- 100% tierversuchsfrei: Wir stützen uns auf menschliche Zellkulturen, 3D-Hautmodelle (NA NAMs) und für den Menschen relevante wissenschaftliche Literatur statt auf Tierversuchsdaten.
- Menschenorientiert: Ein Gremium aus über 450 vielfältigen Freiwilligen stellt die Wirksamkeit für alle Hauttöne und Haartypen sicher.
- Klinische Genauigkeit: Wir haben bisher 3,8 Millionen Pfund in Sicherheitsforschung investiert und unabhängige klinische Studien zu Produkten wie Dream Cream durchgeführt.
- Formulierungskompetenz: Unter der Leitung von Toxikolog*innen und Mitbegründer*innen mit über 40 Jahren Erfahrung.
Wir wussten schon immer, dass Tierversuche unethisch und unzuverlässig sind, um die Sicherheit für Menschen vorherzusagen. Wir mussten nur warten, bis die Wissenschaft aufholte. Und das war eine ganz schöne Reise.
Lushs Geschichte der Kosmetiktests am Menschen: Von Anfang an von Menschen getestet
Als Lush noch ein Funke in den Augen unseres allerersten Unternehmens, Constantine & Weir, war, verband das C&W-Team die Leidenschaft für Innovation, für natürliche Materialien und für Tests am Menschen statt an Tieren. Die Einwohnenden von Poole waren unsere glücklichen Freiwilligen. Freund*innen, Familie, der Nachbar, der damals die Pflanzen gegossen hat… Alle wurden mit Fußmasken, Henna-Behandlungen, Lotionen und Tinkturen verwöhnt – zum sehr fairen Preis von ehrlichem Feedback. Während unserer „Cosmetics To Go“-Ära trug Lush Director Karl Bygrave unter einer UV-Lampe in der High Street 29 Sonnenschutzmittel auf seine Haut auf. Lush Mitbegründerin und Produktentwicklerin Rowena Bird testete ihre „Africa Companion“-Kollektion an den Hängen des Kilimandscharos. Und wer in Poole hat sich in den 80ern nicht irgendwann mal von Mark Constantine die Haare mit Henna färben lassen? (Melde dich bei uns, er macht das wahrscheinlich immer noch.)
Nachdem Lush 1995 gegründet worden war und das Unternehmen weiter wuchs, stieg auch unser Bedarf an mehr Tester*innen. Heute haben wir über 450 unabhängige Tester*innen in unserem Netzwerk, die uns von ihrer Haut und ihren Haaren berichten und Produkte entsprechend ihren Bedürfnissen zugeschickt bekommen. In den letzten Jahren hat unser internes Qualitätsteam daran gearbeitet, Inklusivität und Repräsentation in der Auswahl an Tester*innen zu stärken, um sicherzustellen, dass das gesamte Spektrum an Hautfarben und Haarstrukturen vertreten ist. Dadurch erhalten die Tester*innen Produkte, die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind, und unsere Entwickler*innen bekommen ehrliche, authentische Rückmeldungen darüber, was bei unseren Kund*innen funktioniert.
Das Feedback der Tester*innen ist auch ein wesentlicher Bestandteil der gesamten Sicherheitsbewertung bei Lush, an der mehrere Teams und unsere erfahrenen externen Produktsicherheitsberater*innen beteiligt sind. Das Qualitätsteam arbeitet mit einem führenden mikrobiologischen Labor zusammen, um die Stabilität und Leistung eines Produkts im Gebrauch zu bewerten. So können wir die Haltbarkeit genau bestimmen, basierend darauf, wie das Produkt realistisch verwendet und gelagert wird. Da wir die vollständige Kontrolle über jeden Aspekt der Rezeptur und des Herstellungsprozesses unserer Produkte haben, können wir Produkte liefern, die sicher, frisch und wirksam sind und eine sichere, aber nicht sterile Alternative zu deinen üblichen, lange haltbaren Kosmetikprodukten bieten.
„Wir investieren viel Zeit und Arbeit in die gesamte Überwachung, und dabei geht es vor allem darum, diese Produkte im echten Leben, in Echtzeit und an echten Menschen zu beobachten“, erklärt Qualitätsleiterin Jet Shears, die dieses Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum im Unternehmen feierte. Mehr über unsere Arbeit mit lebenden Kulturen kannst du hier lesen.
1987: Das Assisi-Projekt
Bereits 1987 finanzierte Constantine & Weir mit ihrem Assisi-Projekt die Forschung an NA-NAMs. Das Team war nicht nur fest davon überzeugt, dass Tierversuche grausam sind, sondern auch, dass sie nicht der beste Weg sind, um die Sicherheit ihrer Kund*innen zu gewährleisten. Da sie nie den einfachen Weg wählten, hatte das Projekt zwei Hauptziele: das vorhandene Wissen über den Einsatz alternativer Methoden zu erfassen und daraus die vielversprechendsten Kandidat*innen für eine Testreihe auszuwählen, die auf alle von ihnen hergestellten Produkte anwendbar sein sollte.
Aber es war auch eine persönliche Angelegenheit. Viele der Mitbegründer*innen waren inzwischen Eltern geworden und konnten in den Geschäften keine Produkte finden, die sie guten Gewissens bei ihren eigenen Kindern anwenden wollten. Sicherlich ging es anderen Eltern genauso? Der große Vorteil einer eigenen Kosmetikfirma war natürlich, dass sie die Dinge selbst in die Hand nehmen konnten.
Baby Revels wurde 1988 eingeführt und war eine Kollektion von Hautpflegeprodukten auf natürlicher Basis, die von Lush-Mitbegründerin Helen Ambrosen entwickelt und von ihren kleinen Söhnen (und anderen Eltern) sehr geschätzt wurden. Der fünf Monate alte Robin war sogar zusammen mit seiner Mama in einem Video zu sehen, um die Produkte vorzuführen!
Aber es ging natürlich nicht nur um die Qualität der Produkte, sondern auch um die Qualität der Tests. Da sie wussten, dass Babyhaut besonders empfindlich ist, entwickelten Helen und die Mitbegründerin Elizabeth Weir gemeinsam mit Expert*innen auf diesem Gebiet den Assisi-Test: eine Alternative zu einem besonders grausamen Reizungstest, bei dem Inhaltsstoffe in die Augen von Kaninchen getropft wurden. Es war die erste Irritationstestmethode, bei der Seren auf Milch- und Hefebasis anstelle von tierischen Stoffen verwendet wurden – was bedeutete, dass Eltern die tierversuchsfreie Baby-Kollektion von Lush mit vollem Vertrauen verwenden konnten.
Aus dem Assisi-Projekt entstand ein Dossier mit gründlich untersuchten Alternativen zu Tierversuchen, das der Europäischen Kommission zur Prüfung vorgelegt wurde. Mit großem Erfolg legte „Cosmetics To Go“ auch die Grundsätze fest, die die „Fighting Animal Testing“-Richtlinie bilden, an die sich Lush bis heute hält: keine Rohstoffe von Lieferant*innen zu kaufen (und somit kein Geld in diese zu investieren), die Tierversuche durchführen, selbst wenn wir diesen spezifischen Stoff nicht verwenden.
Glove Juice Analysis 2006–2008
Schon seit den Anfängen unserer Erfindungen haben sich die Lush Mitbegründer*innen dafür interessiert, wie Produkte (insbesondere konservierte) mit dem Mikrobiom interagieren: einem schützenden Ökosystem aus Bakterien, Hefen, Pilzen und mehr, das auf der Haut lebt. Die Entwicklung von Rezepturen unter Berücksichtigung des Mikrobioms war auch ein Grundpfeiler ihrer Arbeit an selbstkonservierenden Produkten, um eine Alternative zu konservierten Hautpflegeprodukten mit langer Haltbarkeit zu bieten.
Bereits 2006 beauftragten wir einen kanadischen Mikrobiologen mit der Durchführung einer Studie, die untersuchen sollte, wie die natürlich vorkommenden Mikroorganismen in unseren frischesten selbstkonservierenden Produkten auf das Mikrobiom der Haut von 75 Freiwilligen auswirken könnten. Die Ergebnisse zeigten uns, dass die mikrobielle Wechselwirkung zwischen unseren frischesten Produkten und der Haut der Kund*innen kurzfristig und unbedenklich ist. Wir erfuhren außerdem, dass ein konserviertes Produkt den Gehalt eines bestimmten, häufig vorkommenden nützlichen Hautbakteriums auf den Händen der Teilnehmer stärker und über einen längeren Zeitraum senkte als die anderen Produkte. Auch wenn diese Ergebnisse statistisch nicht signifikant waren, war es für uns ein weiterer Hinweis darauf, dass es die Zeit und Mühe wert ist, unsere Rezepturen, wo immer möglich, ohne Konservierungsstoffe zu entwickeln.
Moderne Toxikologie: Wie wir mit menschlichen Zellkulturen testen
Unsere Partnerschaft mit dem ersten vollständig tierversuchsfreien Testlabor Großbritanniens reicht weit zurück. Im Jahr 2013 gewann XCellR8 25.000 £ beim Lush Prize (unserem globalen Preis, der Initiativen zur Beendigung oder zum Ersatz von Tierversuchen unterstützt) für die Bereitstellung von Schulungen zu ethisch einwandfreien und wissenschaftlich fortschrittlichen Forschungstechnologien im Bereich der menschlichen Zellkulturen. Die Wissenschaft hatte endlich aufgeholt, woran Lush schon immer geglaubt hatte: Wir traten in eine neue Ära der Tests mit direkter Relevanz für den Menschen ein.
Daraus entstand eine Partnerschaft und seit nunmehr über einem Jahrzehnt arbeiten wir gemeinsam daran, eine Datenbank mit Informationen zur Sicherheit von Inhaltsstoffen zu bilden, die auf für die menschliche Biologie relevanten Modellen basiert. Innovative Tests an menschlichen Hautzellmodellen (keine Tests mit „cruelty-free“-Tierkomponenten aus der Fleischindustrie) haben uns neue und genauere Einblicke in die Wirkung von Kosmetikinhaltsstoffen auf den Menschen verschafft. Das ist nicht nur ethischer, sondern die Verwendung menschlicher Zellen zur Untersuchung der Auswirkungen auf den Menschen ist wissenschaftlich einfach besser, als sich auf historische Tierversuchsdaten zu verlassen.
Durch die Kombination der mit XCellR8 generierten Daten mit umfassenden Literaturrecherchen zu Humanstudien nutzt unser hauseigenes Toxikolog*innenteam einen mehrstufigen Ansatz, um Inhaltsstoffe und Produkte hinsichtlich der folgenden Bereiche zu bewerten:
- Genotoxizität: die Fähigkeit eines Teststoffs, das genetische Material von Zellen (DNA) zu schädigen. Diese Veränderungen der DNA können potenziell Krebs verursachen.
- Hautsensibilisierung: die Fähigkeit von Chemikalien, bei anfälligen Personen eine allergische Reaktion auszulösen (das ist nicht dasselbe wie eine Reaktion auf einen Stoff, auf den du bereits eine nachgewiesene Allergie hast).
- Systemische Toxizität: die Auswirkungen, die nach langfristiger Exposition in einiger Entfernung vom Anwendungsort auftreten.
Von Sonnenschutzmitteln bis hin zu ätherischen Ölen verfügen wir über tierversuchsfreie, für den Menschen relevante Daten zu über 1.000 Inhaltsstoffen. Diese stehen unseren hauseigenen Entwickler*innen und Parfümeur*innen zur Verfügung, wenn sie sichere und wirksame Produkte formulieren.
2021: 3D-Hautbarrieretest
Im Jahr 2021 haben wir im Rahmen unserer Forschung zur Entwicklung von Haarfärbemitteln, die unseren strengen internen Sicherheitsstandards entsprechen, gemeinsam mit XCellR8 einen ausgefeilteren Genotoxizitätstest entwickelt. Bei der standardmäßigen 2D-Genotoxizitätsmethode werden Teststoffe zu inkubierten menschlichen weißen Blutkörperchen hinzugefügt, um sicherzustellen, dass sie keinen oxidativen Stress auslösen. Das verbesserte 3D-Hautbarrierenmodell beinhaltet jedoch eine rekonstruierte Epidermis, sodass Wissenschaftler*innen auch messen können, wie viel von einer Substanz tatsächlich in die Haut eindringt und die darunter liegenden Zellen erreicht. Die leitende Lush-Toxikologin Dr. Chloé Raffalli erklärt:
„Der Vorteil dieser Technik gegenüber den standardmäßigen 2D-Genotoxizitätstests besteht darin, dass sie sowohl den Schutz der Hautbarriere als auch den Stoffwechsel der Hautenzyme berücksichtigt. Außerdem können wir unsere Inhaltsstoffe und Produkte unter realistischeren Bedingungen testen.“
Der erste Inhaltsstoff, den wir getestet haben, war natürliches rotes Henna aus dem Iran, das nach einer 48-stündigen Anwendung die Gesundheit der Hautzellen nicht beeinträchtigte. Nachdem wir die schlechte Sicherheitsbilanz handelsüblicher Haarfärbemittel in True Colours: Hair Dyeing For The Curious & The Cautious umfassend untersucht hatten, stärkte dies unser Vertrauen in Henna und bedeutete, dass wir unseren Kund*innen klare Sicherheit geben konnten. Auch wenn dieser verbesserte Genotoxizitätstest erst seit wenigen Jahren eingesetzt wird, hat er sich bereits bewährt und ermöglicht es uns, im Namen der Sicherheit der Kund*innen immer empfindlichere und genauere Tests durchzuführen. Du kannst hier nachlesen, wie du deine Haare mit oder ohne synthetische Farbstoffe sicherer färben kannst.
2023: Unsere ersten klinischen Tests
Seit Jahrzehnten erzählen uns unsere Kund*innen, dass die Dream Cream Body Lotion ein fester Bestandteil ihrer Familie ist, besonders wenn es um den Umgang mit empfindlicher und zu Ekzemen neigender Haut geht. Und so haben wir 2023 zwei unabhängige, von einem Dermatologen betreute Studien in Auftrag gegeben, in denen die Wirkungen unserer konservierten und selbstkonservierenden Dream Cream bei Kindern über drei Jahre mit Ekzemen verglichen wurden. Diese Untersuchung wollten wir schon lange durchführen und die Ergebnisse waren vielversprechend: eine Verbesserung bei Rötungen, Trockenheit, Reizungen – sogar beim Schlaf! Beruhigte Haut. Zufriedene Eltern.
Also, welche hat besser abgeschnitten? Die Ergebnisse lagen dicht beieinander, aber unsere selbstkonservierende Dream Cream hatte knapp die Nase vorn. Das bedeutet, dass du jetzt ein Produkt findest, das für die empfindlichste Haut geeignet ist und keine zusätzlichen synthetischen Konservierungsstoffe enthält.
2023 bis heute: Hautverträglichkeit
Wir hatten es satt, dass Wettbewerber*innen und Influencer*innen behaupteten, Duftstoffe und mechanische Peelings würden die Haut schädigen, während sie gleichzeitig hochkonzentrierte Wirkstoffe wie Retinol anpriesen. Deshalb beschlossen wir 2023, unsere Hautpflege einer Reihe von Reizungstests mit XCellR8 zu unterziehen. Uns war wichtig, dass diese Tests die potenzielle Reizwirkung des Produkts auf der Haut so bewerteten, wie wir es den Kund*innen empfehlen.
„Der Standard-Xtra-Mild-Hautpflegetest misst die Reizwirkung eines Produkts, indem er die Zelllebensfähigkeit auf menschlichem Gewebe nach einer 48-stündigen Exposition bewertet. Das galt für Produkte, die auf der Haut verbleiben, wie Feuchtigkeitscremes, aber nicht für Produkte wie Reinigungsprodukte, die abgewaschen werden sollen“, erklärt Chloe Raffali, leitende Toxikologin bei Lush. „Aus diesem Grund haben wir unsere Kernkollektion an Hautpflegeprodukten sowohl unter Standardbedingungen (48-stündige Einwirkzeit auf Hautgewebe) als auch unter realistischen Bedingungen (so, wie wir die Kund*innen bitten, sie zu verwenden) getestet. So konnten wir genaue Daten zu den Auswirkungen von abwaschbaren Produkten wie Reinigungsprodukten gewinnen.“
Die Ergebnisse waren überzeugend: Fast jedes getestete Lush-Hautpflegeprodukt war unter realistischen Anwendungsbedingungen für die menschliche Haut nicht reizend oder sehr mild. Tatsächlich fiel nur unser Bright & Beautiful Vitamin-C-Gesichtspeeling nicht in diese Kategorien und wurde bei der Anwendung als Peeling als mild bis mäßig eingestuft. Da es unser Produkt mit der stärksten Peeling-Wirkung ist, war das nicht überraschend. „Als die Produkte so getestet wurden, wie sie eigentlich verwendet werden sollen, gab es kaum Unterschiede zwischen ihnen“, erklärt Dr. Raffali. „Fast alle erwiesen sich als nicht reizend oder sehr mild, was ein positives Ergebnis ist. Kein Produkt, das auf der Haut verbleiben soll, war bei einer standardisierten Einwirkzeit von 48 Stunden reizend.“
„Die Ergebnisse bestätigen, was wir bereits wussten“, erklärt Helen, „nämlich, dass wir unsere Formulierungen sorgfältig und hautfreundlich gestalten. Sie zeigen auch, dass pauschale Aussagen über den Verzicht auf Parfüm, ätherische Öle oder mechanische Peeling-Partikel nicht zutreffend sind – es kommt auf die Fachkompetenz bei der Formulierung und die Kenntnis der Inhaltsstoffe an.“
Entwicklung vielfältiger und inklusiver Hautzellgewebemodelle
Wir sind fest davon überzeugt, dass Wissenschaft nicht nur tierversuchsfrei sein sollte, sondern auch repräsentativ. Als wir 2025 erfuhren, dass bei Standard-Zellkultur-Tests Gewebe eines weißen männlichen Spenders verwendet wird, beauftragten wir XCellR8 mit der Entwicklung inklusiverer Zellmodelle unter Verwendung von Gewebe, das von Schwarzen und asiatischen Spender*innen unterschiedlichen Geschlechts gespendet wurde. Unser Ziel ist es, festzustellen, ob es Unterschiede zwischen den Reizungsergebnissen gibt, die diese verschiedenen Hautmodelle liefern. Ein besseres Verständnis dieser Unterschiede wird uns helfen, unsere Kund*innen mit unterschiedlichen Hautfarben besser zu bedienen. Diese spannende Arbeit befindet sich in der Entwicklung und spiegelt unser Engagement wider, ein Produkt für jeden Bedarf herzustellen.
Man sagt, man soll nicht mit Tieren oder Kindern arbeiten… Nun, wir haben nie mit Tieren gearbeitet, aber auf das ehrliche Feedback der Kinder der Gründer*innen war immer Verlass. Jahrzehnte später bekommen viele von ihnen heute ehrliches Feedback von ihren eigenen Kindern.
Der Mensch steht nach wie vor im Mittelpunkt unseres Testprozesses, aber so wie sich die Wissenschaft weiterentwickelt hat, hat sich auch unser Zugang zu Tests verbessert, die zeigen, dass unsere Produkte ethisch, wirksam und sicher sind.
„Vom Einkauf tierversuchsfreier Inhaltsstoffe, die unserer Richtlinie gegen Tierversuche entsprechen, bis hin zur vollständig tierversuchsfreien Bewertung ihrer Sicherheit und ihrer Auswirkungen auf die Haut – wir sind Vorreiter*innen bei der Förderung wirklich tierversuchsfreier Produkte in der Körperpflegeindustrie“, erklärt Helen. „Wir haben bisher 3,8 Millionen Pfund in diese Arbeit investiert, weil wir uns nicht damit zufriedengeben wollten, historische Tierdaten oder Rinderserum zu verwenden, und wir glauben nicht, dass diese die Sicherheit unserer Kund*innen gewährleisten. Mir ist kürzlich klar geworden, dass wir die ersten wirklich tierversuchsfreien Produkte auf dem Markt anbieten, wenn man den gesamten Weg vom Rohstoff bis auf die Haut betrachtet.“
Obwohl in diesem Bereich bereits bedeutende Fortschritte erzielt wurden, gibt es noch viel zu tun, um die Verwendung wirklich tierversuchsfreier Methoden flächendeckend zu etablieren. „Vor 35 Jahren wollten wir uns nicht damit zufriedengeben, Rinderserum aus Kälberblut zu verwenden“, erklärt Lush-Direktor Karl Bygrave. „Aber heute verwenden viele NA NAMs diese Stoffe immer noch als Standard, weil ihre Verwendung nicht wirklich hinterfragt wird. Wenn man jedoch mit Vegetarier*innen und Veganer*innen zusammenarbeitet, denken diese über den gesamten Prozess nach, und genau das ist entscheidend. Daher besteht nach wie vor Aufklärungsbedarf, da nicht alle Wissenschaftler*innen die in ihren Testmethoden verwendeten Bestandteile wie Rinderserum berücksichtigen.“
Für Lush-Mitgründer*innen wie Helen ist es ein wesentlicher Bestandteil ihres Ziels, Produkte herzustellen, die dich ein Leben lang pflegen. „Du solltest niemals ein ungutes Gefühl haben, wenn du ein Produkt von Lush benutzt hast“, sagt Mark. „Wir sind an langfristiger Pflege interessiert, nicht an billigen, kurzfristigen Ergebnissen. Deshalb entwickeln wir Produkte, die nicht nur auf das Aussehen der Haut abzielen, sondern ihre langfristige Gesundheit berücksichtigen.“
Von Milly Ahlquist
Aktualisiert: April 2026
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